Geschichte


04. Oktober 1931
An diesem Termin legten die „Schwarzen Falken" von St. Moritz in Augsburg ihr Pfadfinderversprechen ab, womit der Aufbau der DPSG in unserer Diözese begann.
 
1932
Die Landespfadfinderschaft wird ausgerufen (jetzt sagen wir Diözesanverband dazu). Landesfeldmeister ist Ferdinand Grell, Landeskurat Georg Pfister.
 
1934
Die Naziherrschaft beginnt. In unserer Diözese bestehen bereits 10 Stämme mit etwa 150 Jungen.
 
1935
Verhöre und Verhaftungen unter dem nationalsozialistischem Regime nehmen zu und Ferdinand Grell verläßt Deutschland und setzt sein Studium in Salzburg fort. Gorch Stoll übernimmt die Landesführung der DPSG Augsburg. In unserer Diözese gibt es mittlerweile 17 Stämme mit 250 Jungen.
 
1938
Am 25. Januar kam die Auflösung und das Verbot der DPSG für ganz Bayern. Gorch Stoll, der Landesfeldmeister, wird für kurze Zeit inhaftiert.
 
1939
Trotz Verbot nehmen 150 Pfadfinder an einem „Gautreffen" teil, mehrere werden verhaftet, der Landesfeldmeister wird nach zwei Wochen wieder freigelassen. Mit Kriegsbeginn wird das Verfahren gegen 38 Pfadfinder durch Amnestie eingestellt.
 

Dies ist eine kurze Information aus der ca. 140-seitigen Chronik, die Josef Däubler für uns zusammengeschrieben hat. Mehr Informationen, bzw. Die komplette Chronik gibt es beim Diözesanverband der DPSG Augsburg. Wir verkaufen die Chronik zum Selbstkostenpreis (10,-- € zuzüglich Porto). Hier kann man Kontakt mit uns aufnehmen.


 

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